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Die Oettinger Rußwurstsänger trafen sich anno 1990 als lockerer Stammtisch, als in Oettingen einer der ersten Historischen Märkte anstand. Damals bat der einstige Metzgermeister Bernhard Raab seine Freunde, doch eine Würstchenbude auf dem Historischen Markt zu betreiben. Da die Würstchen ebenfalls einen historischen Namen haben sollten, überlegten die Stammtischbrüder und kamen auf die Idee, die Bratwürste als "Rußwürste" unter das Volk zu bringen. Falls mal ein Würstchen etwas länger auf dem Grill lag und dabei etwas zu schwarz wurde, konnte sich keiner der Kunden beschweren, denn wir Stammtischbrüder waren alle Amateure am Grill.

Auf Initiative von Thomas John wurden dazu passend Lieder aus dem Mittelalter einstudiert; die mittlerweile schon berühmte braune Kutte und die weiße Kappe waren unsere mittelalterliche Arbeitskleidung. So wurde der historische Markt in Oettingen zum ersten großen Erfolg für uns.

Im Herbst des selben Jahres beging Nördlingen das Historische Stadtmauerfest. Die Stamm- tischbrüder trafen sich erneut und zogen Richtung Nördlingen, um auf dem Fest ihre Lieder, die schon in Oettingen ein Erfolg waren, darzubringen. Am Tor der Stadt kam die Ernüchterung: die Stadtsoldaten wollten Pflasterzoll von uns Männern und fragten nach dem Namen unserer Gruppe. Einen Namen? Wir hatten uns noch gar keine Gedanken gemacht. Unsere Antwort war kurz und knapp: „Wir singen und braten Rußwürste“. Da kam uns ein Gedankenblitz: „Wir sind die Rußwurstsänger aus Oettingen, kennt ihr uns etwa nicht“? „Ach so!“ war die Antwort und sie ließen uns ohne Pflasterzoll in die Stadt ziehen. So war der Name „Rußwurstsänger“ geboren.

Heute sind wir, die Sängerknaben (mittlerweile gestandene Männer), weit über die Grenzen des Rieses hinaus bekannt, haben eine eigene CD produziert und betreiben diese Internet-Homepage, auf der wir unsere Untaten auch öffentlich bekannt machen.